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Konzept

Seit den frühen Tagen der Zerspanung von industriellen Massenprodukten wurde die Bearbeitungstechnologie ständig weiterentwickelt und verbessert. Moderne Bauteilwerkstoffe und die ständige Optimierung von Werkzeugtechnologien führten zu einer dramatischen Reduzierung von Hauptzeiten bei der Zerspanung.

Auch die unproduktiven Nebenzeiten wurden laufend verringert. Allerdings hielt diese Entwicklung bisher nicht mit der Produktivitätssteigerung der Zerspanungsprozesse mit, was sich negativ auf die Produktivität des Gesamtprozesses auswirkt. Besonders bei Bearbeitungen mit sehr vielen unterschiedlichen Werkzeugen sowie kurzen Prozesszeiten, wie z. B. Bohren und Gewindebearbeitung leidet die Produktivität erheblich unter unproduktiven Nebenzeiten, z. B. durch Werkzeug- und/oder Palettenwechsel.

Das war einer der ausschlaggebenden Gründe für ELHA, alle bisherigen Konzepte in Frage zu stellen. Das Ergebnis dieser Anstrengungen war die Entwicklung und äußerst erfolgreiche Markteinführung eines genialen Bearbeitungskonzeptes, welches die spanabhebende Fertigung von Massenbauteilen nachhaltig revolutioniert hat!

Prozesslösungen anzeigen

Herkömmliche Bearbeitung

auf einem Bearbeitungszentrum

  • Werkzeugspindel wechselt die Werkzeuge prozessspezifisch ein
  • Werkzeugspindel bewegt sich vom/zum Werkstück

Ideales Konzept für:

  • Kleine und mittlere Stückzahlen
  • Große Anzahl an unterschiedlichen Werkstücken und Aufspannungen

Paradigmenwechsel

mit einem FM Fertigungsmodul

  • Alle benötigten Werkzeuge sind im Arbeitsraum an einer definierten Position angeordnet
  • Jedes Werkzeug verfügt über ein optimiertes Spann- und Antriebssystem in entsprechenden Mehrspindelköpfen oder Revolvern
  • Der Arbeitstisch mit Vorrichtung und Werkstück( en) bewegt sich von Werkzeug zu Werkzeug; dadurch kürzeste Span-zu-Span-Zeiten
  • Kein Werkzeugwechsel im Prozess; keine Ungenauigkeiten durch Werkzeugwechsel
  • Einfach-/Mehrfachspannung bzw. Ein-/Mehrspindelbearbeitung möglich (anwendungsabhängig)

Ideales Konzept für:

  • Massenfertigung ab ca. 100.000 der gleichen/ähnlichen Teile pro Jahr
  • Kleine und mittelgroße Werkstücke
  • Begrenzte Anzahl unterschiedlicher Werkstücktypen
  • Moderate Anzahl unterschiedlicher Werkzeuge und Spannlagen
  • Optimal für Leichtmetalle, (Edel-) Stähle sowie Guss- und Schmiedelegierungen